#Standort(zukunfts)fit

15 VSIC die bereits bestehende Cyber-Security-Hotline, die um drei Elemente erweitert wird: ҾҾ VSIC-Software für die CYS-Hotline ҾҾ Kommunikation der CYS-Hotline und des VSIC-Pro- gramms ҾҾ Unterstützung für die betroffenen und geschädig- ten Unternehmen, um möglichst rasch wieder voll arbeitsfähig zu sein und einen möglichst hohen und dauerhaften Immunisierungsschutz gegen weitere Cyberattacken zu gewährleisten Außenwirtschaft & Internationalisierung: Nur wer über den Tellerrand blickt, kann die Welt erobern Die Herausforderung. Internationalisierung & Glo- balisierung werden von Meinungsmachern in jüngster Zeit aus unterschiedlichsten Gründen als Gefahr gese- hen oder gar zur Bedrohung hochstilisiert. Die meisten von ihnen vergessen dabei, dass wir den Wohlstand in unserem Land gerade der Möglichkeit verdanken, Waren und Dienstleistungen in alle Welt zu verkaufen. Denn – das wussten schon die Urväter der Ökonomie: Je größer der Markt, desto größer der Wohlstand für alle. Die wirtschaftlichen Erfolge steirischer Unterneh- men der letzten Jahrzehnte wären ohne internationale Märkte nicht möglich gewesen. Für die heimischen Un- ternehmen gilt es daher den Blick über den Tellerrand zu bewahren und ständig die Augen offen zu halten nach neuen und auch alten Absatzmärkten. Welche Unterstützung braucht es seitens der öffent- lichen Hand? Zum einen sind dies Initiativen, die da- bei helfen, Klein- und Mittelbetrieben den Gang über die Landesgrenzen schmackhaft zu machen, und zum anderen politische Weichenstellungen, die zu einer Er- weiterung des „Heimmarktes“ beitragen können. Die Alpe-Adria-Region müsste hierzu neu belebt und in den Rang einer EU-Region erhoben werden. Und übrigens: Internationalisierung beginnt in den Köpfen. Was bei unseren Exportunternehmen bereits gang und gäbe ist, haben Land und Leute noch nicht vollends verin- nerlicht. Fremdsprachenkompetenz und interkultureller Austausch gehören daher auch auf eine Internationali- sierungsagenda. Ҿ Ҿ New Alpe-Adria-Network als Sprungbrett in den erweiterten Heimmarkt nutzen: Durch die Wiederbelebung und Vertiefung der Alpe-Adria-Be- ziehungen auf politischer Ebene könnte es gelingen, die Wirtschaftsbeziehungen weit über das bisheri- ge Maß zu vertiefen und damit den Ausbau zu einer echten EU-Region in die Wege zu leiten. Ҿ Ҿ Ausbau von internationalen Schwerpunktpro- jekten entlang der Stärkefelder: Vorzeigeprojek- te wie Air-Labs und Alp-Labs gilt es mit Nachdruck zu unterstützen. ҾҾ go-international weiterführen: Im Bereich der Außenwirtschaftsförderung ist die Weiterführung der regionalen und nationalen Außenhandelsinitia- tiven, allen voran go-international, von besonderer Bedeutung. ҾҾ Standortvermarktung auf Basis der Stärke- felder und F&E-Kompetenz: Das Standortmar- keting muss künftig stärker auf den Stärkefeldern der Steiermark und deren F&E-Kompetenz aufset- zen und darf auch den Incoming-Bereich nicht au- ßer Acht lassen. Darüber hinaus gilt es, den Fokus auf außereuropäische Schwerpunkträume weiter- zuführen, wobei in den kommenden Jahren der asi- atische Raum mit Sicherheit die höchste Dynamik verspricht. ҾҾ Verstärkung der Finanzierungs- und Service- leistungen: Die Schaffung eines Kreditfinanzie- rungspools für Exporteure und der Ausbau von Ex- portgarantien/Haftungen in Anlehnung an die Tätig- keit der österreichischen Kontrollbank würde gerade im KMU-Segment die Schwelle in Richtung eines Marktganges mindern helfen. ҾҾ Fremdsprachenkompetenz ausbauen: Die Ver- besserung der Fremdsprachenkompetenz in der Steiermark und eine generelle Steigerung der Inter- nationalisierung der Ausbildung in der Steiermark müssen zu einem Baustein der Internationalisierung werden. • Sprachunterricht in Kindergärten forcieren, vor allem Englisch, und eine zweite englischsprachi- ge Schule in der Steiermark implementieren: Fo- kus auf Raum Obersteiermark

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