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Tabelle 4: Verzicht auf das Auto nach Szenarien

Quelle: MResearch, SPSS-Auswertung WKO Steiermark, IWS.

Die Schaffung schneller Verbindungen in und aus dem Ballungsraum ist die beste Möglichkeit,

um den Öffentlichen Verkehr attraktiver zu gestalten, und einen Kulturwandel Richtung ÖV

einzuleiten. Diese Themen werden in Kapitel 4 (Erreichbarkeit) und 5 (Finanzierungsalternati-

ven) diskutiert.

3. Maßnahmen zur Verkehrsoptimierung im Individualverkehr

Die Realität ist leider, dass die ausschließliche Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln für

diverse Wege (Arbeit, Einkauf, Ausflüge etc.) in vielen Fällen unzumutbar ist. Vor allem in den

Umlandgemeinden ist daher mit einem weiteren Anstieg des Motorisierungsgrades zu rech-

nen. Aufgrund der topografischen Gegebenheiten und Zersiedelung zählt Österreich zudem

zu den Ländern mit der höchsten Motorisierungsrate innerhalb der EU. Die vergangene

Raumordnungspolitik lässt sich nicht von heute auf morgen korrigieren. Bis der öffentliche Ver-

kehr also derart attraktiv wird, dass er in vielen Bereichen (auch für Pendler und in den Um-

landgemeinden, die derzeit keine zumutbaren Verbindungen haben) eine echte Alternative

zum Individualverkehr darstellt, sind folgende Maßnahmen im Bereich des Individualverkehrs

denkbar, sowie aktuelle Trends zu berücksichtigen:

Neuer P+R Parkplatz

im Norden von Graz mit direkter Anbindung an die Straßenbahn.

Schaffung eines

Parkleitsystems

, das alle Grazer Parkgaragen in der Innenstadt beinhal-

tet.

Evaluierung der Tiefgaragen

o

Wie ist die Auslastung, reicht das Angebot aus, sind sie attraktiv genug?

o

Angeregt wird speziell eine zusätzliche Parkgarage im Bezirk St. Leonhard

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