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INSTITUT FÜR WIRTSCHAFTS- UND STANDORTENTWICKLUNG

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PERFORMANCE BIS 2009

Rund um die Jahrtausendwende zählten Deutschland, Italien und Großbritannien zu

den wichtigsten Exportländern der Steiermark (siehe Tabelle 2). Seitdem war die

Dynamik der Exportentwicklung enorm: Die Exportquote i.e.S. der Steiermark er-

reichte mit 55 % im Jahr 2006 und 2007 ihren Höchststand. Absolut stieg der Wert

der Exporte im Zeitraum von 1999 bis 2007 von 6 auf 16 Mrd. € an, was fast einer

Verdreifachung gleichkommt. Die Steiermark mit ihrer gewerblich-industriell ge-

prägten Wirtschaftsstruktur hat damit stärker von der Öffnung der Grenzen profitiert

als Gesamtösterreich, das lediglich eine Erhöhung der Exportquote i.e.S. von 33 %

(2000) auf 41 % (2007) verzeichnen konnte.

Tabelle 2: Durchschnittliche Exportanteile der Steiermark nach Zielländern 1999/2000

Exportland

durchschn. Exportanteil

1999/2000

Deutschland

35,3 %

Italien

10,5 %

Großbritannien

5,8 %

Frankreich

4,5 %

USA

4,5 %

Ungarn

4,3 %

Schweiz

3,2 %

Slowenien

2,9 %

Niederlande

2,4 %

Spanien

2,3 %

Quelle: Mayerhofer 2003, S. 182.

Abbildung 2: Exportquote i.e.S. Steiermark und Österreich 2000 bis 2009

Quelle: WIBIS Steiermark; IWS-Darstellung.

Steiermark profi-

tierte überdurch-

schnittlich von der

Grenzöffnung, be-

kam die Finanz- und

Wirtschaftskrise

2009 aber deutlicher

zu spüren als andere

Bundesländer