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Durch den Umstieg auf die reine Elektromobilität fallen etwa folgende Komponenten weg:

Verbrennungsmotor, bestenfalls ein Range-Extender bleibt über

Getriebe

Kupplung

Neben der Elektrifizierung des Antriebsstranges schreiten die Konnektivität im Auto bzw.

die Digitalisierung („Wireless-Systems“) sowie Technologien für autonomes Fahren voran.

Durch diese Entwicklungen eröffnen sich auch viele (neue) Geschäftsfelder für die Elektro-

nik- und IKT-Industrie. Mikrochips, kabellose Kommunikationsysteme, Sim-Karten, Senso-

ren, Software etc. sind hier zu nennen.

Zwei weitere Impulsgeber für die Automobilindustrie sind laut McKinsey „advanced manu-

facturing“ bzw. „smart production“ und „advanced materials“.

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Nachfolgende Tabelle

illustriert die vom Consulting-Unternehmen Roland Berger

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vorhergesagten Veränderungen

bei den Umsätzen nach Komponenten: Beim Antriebsstrang bzw. dessen Elektrifizierung

(xEV)

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zählen Diesel sowie traditionelle Starter und Generatoren zu den Verlierern, wäh-

rend Wasserstofftanks, 48V-Startergeneratoren, Brennstoff- und Batteriezellen sowie große

Elektromotoren zu den Gewinnern zählen. Generell werden Elektronikkomponenten (etwa

für Fahrassistenzsysteme etc.) sowie Leichtmaterialien an Bedeutung gewinnen, während

konventionelle Stahlbauteile laut dieser Analyse zu den „Verlierern“ gehören. Auch bezüg-

lich Klimaanlagen sollen traditionelle Systeme weniger nachgefragt werden, so die Progno-

se.

Abbildung 8: Prognostizierte Veränderung der globalen Umsatzerlöse

nach Komponenten von 2015 bis 2025

Quelle: Roland Berger 2016, S. 36

20

Vgl. McKinsey 2016.

21

Vgl. Roland Berger 2016

22

xEV steht für diverse Arten der Elektromobilität von Hybrid bis Brennstoffzelle.