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Dennoch gibt es tausende Jugendliche, die derzeit nicht in Ausbildung stehen bzw. sich für Aus-

bildungen entscheiden, die ihren Fähigkeiten, Neigungen und Talenten nicht entsprechen und

letztlich der Wirtschaft verloren gehen. Daher ruft die WKO Steiermark ein neues Berufsorientie-

rungsformat ins Leben, das der Jugend, den Eltern und den Unternehmen eine qualifizierte Orien-

tierung und Entscheidungsgrundlage für den Berufswahlprozess bieten und die Jugend für einen

Berufseinstieg in die Wirtschaft motivieren soll: das Talent Center der steirischen Wirtschaft – kurz

TA.C genannt.

Die Dienstleistungen des TA.C, das am Areal der WKO Steiermark seine Heimat finden wird, um-

fassen folgende Bereiche:

Durchführung von individuellen Talent-Checks für Jugendliche, Eignungsfeststellung auf brei-

ter Basis

Durchführung von individuellen Potenzialanalysen – tiefergehende Eignungs- und Neigungs-

analysen mit abgeleitetem Stärken/Schwächen-Profil

Durchführung von Talent-Trainings in den WIFI-Lehr- und Prüfungswerkstätten

Durchführung von Maturanten-Workshops

Ziel des TA.C ist es, die Jugendbeschäftigung in der Steiermark auf einem guten Niveau abzusichern.

Berufsorientierungsmaßnahmen auf Branchenebene

In Ergänzung zum TA.C der Wirtschaft gibt es auch eine Vielzahl an Berufsorientierungs- und

Bildungsinitiativen aus den Sparten und Fachgruppen der WKO Steiermark, die jungen Menschen

die Berufswelt in der gewerblichen Wirtschaft näher bringen. Dazu gehören u.a.: „Helle Köpfe,

geschickte Hände“, „Faszination Technik“ oder „Get a Job“. Darüber hinaus werden die besten

steirischen Lehrlinge, unterstützt von der WKO, bei WorldSkills auf Medaillenjagd gehen.

WIRTSCHAFT TRIFFT WISSENSCHAFT

Mit der gemeinsam mit dem Land Steiermark und steirischen Universitäten ins Leben gerufenen

Initiative „Science Fit“ wird ein erster Baustein gelegt, die Lücke zwischen den heimischen Uni-

versitäten und der gewerblichen Wirtschaft – vornehmlich KMU – in der Steiermark zu schließen.

Ziel der Initiative ist es, das Innovationsverhalten nachhaltig zu unterstützen und damit letztlich

die steirische Innovationsspitze zu verbreitern. 2015 wurden bereits rund 100 steirische KMU

betreut. Dies soll auch heuer gelingen. Schwerpunkte 2016:

Programm Science Fit: Weichenstellung für die Fortsetzung über das Jahr 2016 hinaus

Ausbau der Kooperationen zwischen Wirtschaft und Hochschulen: Kooperationen auch mit

KF-Uni (Science Frühstück & Fachprojekte mit ausgesuchten Instituten)

DIGITALE STEIERMARK 2015+: SMART PRODUCTION & SERVICES

Dem Bereich Smart Production & Services wird in den kommenden Jahren seitens der WKO

Steiermark eine gesteigerte Aufmerksamkeit beigemessen werden. Das Pilotprojekt „Digitale

Steiermark“ eröffnet den Reigen:

Kompetenzlandkarte für B2B-Kontakte in den Bereichen IT & AT

Kooperation mit FH

Campus

02 und heimischen Unternehmen

Im Rahmen einer Kooperation mit der TU Graz trägt die WKO Steiermark diesem Umstand

Rechnung und unterstützt in Form einer Stiftungsprofessur, die das Thema Smart Production vor

allem den KMU in der Steiermark näherbringen soll.

GRÜNDERLAND STEIERMARK 2.0

Das Projekt „Gründerland Steiermark 2.0“ und damit alle Gründerland-Partner verfolgen das

Ziel, der steirischen Gründerszene national und international mehr Sichtbarkeit zu verleihen. Nur

so kann sich die Steiermark als Gründungsbundesland Nummer eins etablieren.

Mit dem neuen Gründerland Steiermark wird es möglich Rahmenbedingungen zu verbessern, zu

denen sich das BMWFW, das Land Steiermark sowie die WKO Steiermark bereits in einem gemein-

samen Letter of Intent verpflichtet haben: mehr Unterstützung für Unternehmen in Wachstums­

phasen, Förderung von Netzwerken, GründerInnen zusammenbringen, Gründernetzwerke und

Allianzen bilden, sowie Bewusstseinsbildung, indem Unternehmertum in den Vordergrund ge-

stellt wird und GründerInnen mehr Sichtbarkeit verliehen wird.

Eckpfeiler des Leitthemas 2016

Die besten steirischen

Lehrlinge gehen

wieder auf

Medaillenjagd.